Archive for Dezember, 2008

Leichter Leben dank Dropbox und Synergy

Dez 19, 2008 Posted Under: IT, Ubuntu Linux, Windows Read More

Heute will ich Euch mal zwei Programme ans Herz legen, die mir das Leben doch extrem vereinfachen.

Und das beste ist: Beide Programme gibt es für Linux, Windows und MacOS X – also alle großen Systeme…

Dropbox

Dropbox ist ein kleines (kostenloses) Tool das sich als Dienst in den Autostart legt und nichts anderes macht als einen vorher festgelegten Ordner mit einem anderen Rechner auf dem Dropbox auch läuft zu syncen.

Hierzu ist eine Anmeldung auf der Seite des Anbieters nötig, sonst könnte ja jeder an die Daten von jedem heran.

Es ist jedoch auch möglich seine Daten an andere Dropbox-Nutzer (also nciht an “die eigenen Computer”) zu verteilen, wobei ich gestehen muss, das ich mich mit diesem Punkt noch nciht umfassend beschäftigt habe.

Ich nutze das Tool dazu meinen EeePC bequem und einfach mit meinem Desktop abzugleichen wie es vermutlich auch 75% der anderen Dropbox-User tun – muss jedoch gestehen dass Dropbox wesentlich mehr kann.

Aber nur einen Bruchteil der Funktionen eines Programmes zu nutzen ist ja eine gute alte G33k-Tradition ;-)

Synergy

3 Computer an einem Arbeitsplatz bedeuten auch (mindestens) 3 Monitore, 3 Mäuse und 3 Tastaturen.

Umschalter waren früher mal ganz praktisch, sind aber mittlerweile eine recht kostenintensive Angelegenheit geworden – besonders wenn der eine Monitor nur DVI kann, und der andere Computer gar nicht mehr über PS/2-Anschlüsse verfügt.

Die Lösung (zumindest für den Bereich HID – also Mäuse und Tastaturen) ist recht einfach: Synergy!

Dieses kleine OpenSource-Tool erlaubt die Nutzung der HIDs eines Computers (der dabei als Server fungiert) durch beliebig viele andere Computer (Clients).

Hierzu sind nach dem Aufsetzen Synergys auch keine mythischen Tastenkombinationen nötig:

Wenn wir davon ausgehen das der Server A in der Mitte steht, Rechner B rechts neben ihm und Rechner C links neben dem Server, so “ziehen” wir die Maus am Server einfach rechts “aus” dem Monitor und landen auf Rechner B – für Rechner C gilt das ganze halt mit links…

Fazit

Gerade für EeePC-Benutzer dürfen diese beiden Tools auf keinen Fall fehlen. Sie verbrauchen wenig Ressourcen und erhöhen den Arbeitskomfort ungemein.

So kann ich zum Beispiel meine IBM Modell M nun per Synergy am Eee betreiben ohne irgendwelche Adapter zu benötigen. Auch meinen Augen tut die Ordnung auf meinem Schreibtisch gut: Eine Maus – Eine Tastatur.

Eeebuntu 2.0 erschienen

Dez 14, 2008 Posted Under: IT, Ubuntu Linux Read More

Seit gestern ist ja die neueste Version von Eeebuntu draussen, in diesem Fall die Version 2.0.

Dabei handelt es sich um nichts anderes als um eine speziell an die Bedürfnisse von Netbook-Besitzern angepasste Version von Ubuntu 8.10 Intrepid Ibex.

Wie von mir schon an anderer Stelle berichtet bietet sich der unerschütterliche Steinbock für Netbooks schon aufgrund seiner Fortschritte im Bereich des mobilen Breitbandinternets (3G – UMTS/HSDPA) geradezu an.

Im Gegensatz zum Vorgänger Hardy Heron, welcher noch eine – teilweise umständliche – Installation von Treibern und Zusatzsoftware verlangt reicht es bei Ubuntu 8.10 das Gerät (sofern es sich um ein verbreitetes Modell wie die Geräte von Huawei handelt) einzustöpseln.

Im Benachrichtigungsfeld (neben der Uhr) erscheint nun die Meldung, dass ein neues Gerät für mobile Breitbandverbindungen gefunden wurde – zusammen mit der Option dieses direkt zu konfigurieren.

Diese Konfiguration erfolgt – linuxuntypisch einfach – mittels 3-4 Mausklicks.

Anschließend muss bei einigen Anbietern nur noch die APN manuell in den Netzwerkeinstellungen geändert werden: 2 Mausklicks und das Tippen der APN – das war’s.

Aber genug geschwärmt, auf ins Abenteuer !

Optisch bemerkt man gegenüber der Vorgängerversion keinerlei Veränderungen, lediglich die Konfiguration ist einfacher geworden.

So öffnet dass unter Systemwerkzeuge zu findende Programm Eeebuntu Config ein optisch zwar einfach gehaltenes, jedoch sehr effektives Auswahlmenü, in dem man den Hersteller und das Modell des jeweiligen Netbooks auswählen kann sowie dessen “Spezialfunktionen” aktivieren bzw. auch deaktivieren kann.

Die Fn-Tasten funktionieren (zumindest soweit ich das hier mit meinem ASUS EeePC 901 testen kann) alle – bei einigen fehlt jedoch leider ein OSD, naja, Eyecandy halt.

Die Optik ist wesentlich angenehmer als z.B. das Grün-Orange von Ubuntu Eee – Eeebuntu 2.0 ist in kühlen Blautönen gehalten.

Nun neige ich ja sowieso dazu mir die Optik mit Hilfe von Themes anzupassen, also was soll’s wenn die “Vista”-Fensterdekorationen nicht mein Geschmack sind?

So, abschließend jetzt noch ein paar Bilder des neuen Eeebuntu sowie der Hinweis, dass Ihr die Downloadlinks über die Schaltfläche “eeebuntu-Mirror” rechts von Euch erreicht.

Benutzt bitte wenn möglich die Torrents, Serverspace kostet Geld ;-)

Noch’n Skin

Dez 12, 2008 Posted Under: Hardware, IT Read More

Gerade angekommen und schon im Blog, mein neuer Skin für den ASUS EeePC 901 – diesmal mit Innenskin und und von einem anderen Anbeiter: www.skins4u.de.

Ausgewählt hatte ich mir das Modell Orange Crush, welches inkl. Versand für 16,98 € erhältlich ist.

Die Qualität ist – wie von anderen Skins gewohnt – gut, wieder keine Gummimatte aber ein solider Skin.
Was erwähnenswert ist, das der Gehäuseskin – anders als meine bisherigen – nicht “nur” auf die glatte Oberseite geklebt wird, sondern auch ein Stück “um die Kurve” geführt wird, was zwar etwas komplizierter zu kleben ist, dafür aber das Erscheinungsbild gehörig aufwertet.

Leider hat die Lieferung etwas länger gedauert, dies lag aber – wie mir erklärt wurde – an einem Todesfall in der Familie des Betreibers von www.skins4u.de und ist somit verzeihlich.

An dieser Stelle möcht ich dem Team von www.skins4u.de auch nochmals mein aufrichtiges Beileid aussprechen.

So, nun aber nicht länger um den heißen Brei geredet, hier sind die Bilder:

Ubuntu 8.10 Intrepid Ibex auf dem ASUS EeePC 901

Dez 10, 2008 Posted Under: Tutorials Read More

Achtung: Wird nicht mehr gepflegt, neue Version im Wiki.

Da es für Ubuntu 8.10 Intrepid Ibex noch keine “Spezialversion” für den EeePC gibt, habe ich mal die einzelnen Schritte bis zum für mich “perfekten” System zusammengefasst:

Welches ISO soll ich herunterladen ?

Es sollte auf jeden Fall die Desktop (Live-CD) Variante gewählt werden, da bei der Alternate Variante aus einem mir nicht erklärbaren Grund das Ethernet nicht funktioniert.

Wie partitioniere ich das System ?

Ich habe folgende manuelle Partitionierung gewählt:

  • /dev/sda1 (die 4 GB SSD):ext3, formatieren, Einhängepunkt /
  • /dev/sdb1 (die 8 GB SSD):ext3, formatieren, Einhängepunkt /home
  • Wenn die SWAP-Warnung auftaucht, einfach auf Weiter klicken

Was gibt es bei der Installation sonst zu beachten ?

Nachdem man seine Benutzerdaten eingetragen hat, darf man die Option automatisch anmelden nicht auswählen, da sonst eine Anmeldung in gesicherten WLANs nicht funktioniert, bzw. die Kennwörter jedes Mal eingegeben werden müssen.

WLAN-Treiber intallieren

Achtung, für den ersten Schritt wird eine Netzwerkverbindung (Ethernet) benötigt !

  • Das Paket dkms wird mittels sudo apt-get install dkms installiert
  • Die Datei rt2860sta-dkms_1.8LK_all.deb wird heruntergeladen und mittels Doppelklick installiert.
  • Oben im Netzwerk-Icon kann man sich nun ohne einen Neustart mit dem WLAN verbinden, das Netzwerkkabel hat damit ausgedient.

ACPI-Unterstützung (inkl. Fn-Tasten) installieren

Um die ACPI-Umterstützung zu aktivieren gibt man folgende Befehle in die Konsole ein:

  • wget http://www.informatik.uni-bremen.de/~elmurato/EeePC/Intrepid_ACPI_scripts-EeePC_900A_901_1000.tar.gz
  • tar xfvz Intrepid_ACPI_scripts-EeePC_900A_901_1000.tar.gz
  • cd Intrepid_ACPI_scripts-EeePC_900A_901_1000/
  • chmod +x acpi-scripts.sh
  • sudo ./acpi-scripts.sh install

Eee-Control installieren

Wir laden uns hier das Prorgamm Eee-Control herunter, installieren es per Doppelklick und tragen es im Autostart unter System / Einstellungen / Sitzungen ein.

WICHTIG – gerade herausgefunden:
In den Einstellungen von EeeControl (Rechtsklick auf das Icon) muss bei dem Punkt

Set performance to powersave on battery

auf jeden Fall der Haken raus genommen werden, ansonsten hängt sich der Eee bei einem Wechsel von Netzteil auf Batterie sowie bei einem Kaltstart von Batterie komplett auf (der “kriselige Bildschirm”-Fehler).

Ubuntu Netbook Remix installieren

Zuerst wird die sources.list entsprechend angepasst, da wir im Verlauf der Einrichtung noch mehrere Veränderungen an dieser wichtigen Datei vornehmen, habe ich diese komplett an das Ende dieses Tutorials gestellt.

Anschließend werden die Paketquellen mittels sudo apt-get update in der Konsole auf den neuesten Stand gebracht.

Nun wird mittels sudo apt-get install go-home-applet human-netbook-theme maximus netbook-launcher window-picker-applet
in der Konsole die Software des NBR installiert.

Weiterhin sollten wir folgende Einstellungen vornehmen:

  • Compiz deaktivieren!System / Einstellungen / Erscheinungsbild / Visuelle Effekte / Keine
  • Die Programmemaximus und netbook-launcher” in den AutostartSystem / Einstellungen / Sitzungen

    Wo wir schon einmal hier sind deaktivieren wir noch folgende Programme:

    • Auf neue Hardware-Treiber prüfen
    • Entfernter Desktop
    • Evolution Alarm Notifier
    • Visuelle Rückmeldung
  • Das Human Netbook-Theme wählenSystem / Einstellungen / Erscheinungsbild / Thema
  • Gnome-Taskleisten anpassen
    • Untere Taskleiste löschen
    • In der oberen das Menü + Starter entfernen und die Applets go-home-applet und window-picker-applet hinzufügen

Installation der Medibuntu-Repos

Aus lizenzrechtlichen Gründen fehlen Ubuntu einige Multimedia-Codecs und Programme.

Diese werden über die Repos von Medibuntu freigeschaltet, wozu wie folgt vorgegangen wird:

  • In der Konsole wird folgende Befehlskette eingegeben um die Repos hinzuzufügen und die Quellen auf den neuesten Stand zu bringen:sudo wget http://www.medibuntu.org/sources.list.d/intrepid.list --output-document=/etc/apt/sources.list.d/medibuntu.list

    sudo apt-get update && sudo apt-get install medibuntu-keyring && sudo apt-get update

Installation der GetDeb-Repos

In den GetDeb-Repos ist eine Menge nützlicher Software zu finden, in der sources.list im Anhang sind diese deshalb freigeschaltet.

Installation der Blueman-Repos

Das Programm Blueman erlaubt eine wesentlich komfortablere Einrichtung der Bluetooth-Geräte als die Ubuntu-Bordmittel und ist deshalb in unserer sources-list auch vorhanden.

Hinzufügen und entfernen von Programmen mittels Synaptic

Für den nächsten Schritt starten wir die Synaptic-Paketverwaltung unter System / Systemverwaltung – für das was jetzt kommt ist diese einfach besser geeignet als die Konsolenwerkzeuge

Als erstes lassen wir Synaptic die Pakete nach Ursprung sortieren und fügen folgende Programme hinzu:

  • Aus packages.medibuntu.org/free
    • app-install-data-medibuntu
    • lib******2 (Nennung dieses Namens in .de verboten
  • Aus packages.medibuntu.org/non-free
    • non-free-codecs
    • skype
  • Aus ppa.launchpad.net/main
    • blueman

Mittels der Suche entfernen wir nun die folgenden Programme:

  • orca
  • evolution (alles ausser evolution-data-server-common)
  • f-spot
  • sane
  • ekiga
  • transmission
  • brasero
  • rhythmbox
  • totem
  • ttf-
    Alle asiatischen und arabischen Schriftarten

Nunmehr wird nach Sektionen entfernt, und zwar jeweils alle Lokalisierungen ausser die auf -de endenden deutschen:

  • Dokumentation
  • Editoren
  • Internationalisierung und Lokalisierung
  • Textverarbeitung

Wieder bemühen wir die Suche um neue Programme einzuspielen:

  • mozilla-thunderbird
  • songbird
  • vlc
  • terminator
  • ntfs-config
  • cheese
  • sunbird
  • pokerth
  • freecol
  • wine
  • dosbox

Nunmehr sind wir fertig, das Grundgerüst des Systems steht und der Rest ist nur noch Feintuning, der jedem selber überlassen sein sollte

Anhang

sources.list

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ intrepid main restricted

deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ intrepid main restricted

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ intrepid-updates main restricted

deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ intrepid-updates main restricted

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ intrepid universe

deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ intrepid universe

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ intrepid-updates universe

deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ intrepid-updates universe

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ intrepid multiverse

deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ intrepid multiverse

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ intrepid-updates multiverse

deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ intrepid-updates multiverse

##Die Backports sollten freigeschaltet sein

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ intrepid-backports main restricted universe multiverse

deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ intrepid-backports main restricted universe multiverse

##Die Partner sollten freigeschaltet sein

deb http://archive.canonical.com/ubuntu intrepid partner

deb-src http://archive.canonical.com/ubuntu intrepid partner

deb http://security.ubuntu.com/ubuntu intrepid-security main restricted

deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu intrepid-security main restricted

deb http://security.ubuntu.com/ubuntu intrepid-security universe

deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu intrepid-security universe

deb http://security.ubuntu.com/ubuntu intrepid-security multiverse

deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu intrepid-security multiverse

##Repo für NBR

deb http://ppa.launchpad.net/netbook-remix-team/ubuntu intrepid main

deb-src http://ppa.launchpad.net/netbook-remix-team/ubuntu intrepid main

##Repo für Blueman

deb http://ppa.launchpad.net/blueman/ubuntu intrepid main

deb-src http://ppa.launchpad.net/blueman/ubuntu intrepid main

##Repo für GetDeb

deb http://ubuntu.org.ua/ getdeb/

Ubuntu am EeePC – Die üblichen Verdächtigen

Dez 9, 2008 Posted Under: Tutorials Read More

Achtung: Wird nicht mehr gepflegt, neue Version im Wiki.

Zur Lösung allgemein bekannter Probleme mit Ubuntu-Linux (hier: Version 8.04 Hardy Heron) habe ich mal eine kleine Liste erstellt:

  • Zwecks Probleme mit dem mounten von SD-Karten etc. muss die Datei fstab verändert werden. Dies geschieht mittels
    code:
    1:
    sudo gedit /etc/fstab

    Dort muss die Zeile

    code:
    1:
    /dev/sdc1 /media/cdrom0 udf,iso9660 user,noauto,exec 0 0

    auskommentiert werden(#), so dass dort nun

    code:
    1:
    #/dev/sdc1 /media/cdrom0 udf,iso9660 user,noauto,exec 0 0

    steht.

  • Probleme beim herunterfahren des Rechners werden wie folgt gelöst:
    code:
    1:
    sudo gedit /etc/default/halt

    Nun fügt man folgende Zeile ein

    code:
    1:
    rmmod snd_hda_intel
  • Unter Compiz kann man nicht automatisch Fenster mit der Alt-Taste auch über das Panel hinausschieben. Um dies zu beheben wechseln wir im Compiz-Icon (wer es nicht hat:
    code:
    1:
    sudo apt-get install fusion-icon

    , starten über Anwendungen/Zubehör)den Fenstermanager(Select Window Manager) auf Metacity und geben im Terminal

    code:
    1:
    sudo gconftool-2 --set /apps/compiz/plugins/move/allscreens/options/constrain_y --type bool 0

    ein. Nun können wir Compiz reaktivieren.

  • Statt des “normalen” Updates, bei dem immer Cache-Reste etc. überbleiben führe ich das folgende Kommando aus:
    code:
    1:
    sudo apt-get update  && sudo apt-get upgrade && sudo apt-get clean && sudo apt-get autoclean && sudo apt-get autoremove

    , so werden unnütze Pakete und Installationsreste gleich mitgelöscht.

    Zur Vereinfachung habe ich dieses Kommando in einer Batchdatei namens system.sh gespeichert und brauche nun nur noch

    code:
    1:
    sh system.sh

    einzugeben um ein komplettes Update mit Systembereinigung durchzuführen.

  • Das einbinden des Eee in eine Windows-Arbeitsgruppe erfolgt in der Datei smb.conf mittels
    code:
    1:
    sudo gedit /etc/samba/smb.conf

    Dort wird in der Option

    code:
    1:
    2:
    # Change this to the workgroup/NT-domain name your Samba server will part of
       workgroup = MSHOME

    der Name MSHOME zum namen der eigenen Arbeitsgruppe geändert.

  • Um auf den aktuellsten Sicherheitsstand zu kommen sollte man die Backport-Repositories freischalten. Zusätzlich kann man bei Bedarf noch weitere Paketquellen hinzufügen.
    Dies erfolgt in der Datei sources.list mittels

    code:
    1:
    sudo gedit /etc/apt/sources.list

    .Bei Fremdquellen (im Beispiel durch # auskommentiert) sollte man jedoch vorsichtig sein, da diese das System beschädigen können. Auch sollte man diese nachdem man installiert hat weas man haben möchte sofort wieder mit einem # auskommentieren, damit keine “Schadsoftware” beim Update eingespielt wird.

    Ich habe mir die Freiheit genommen eine sources.list mit von mir geprüften (sind aber teilweise nicht immer online) Paketquellen anzuhängen, welche mittels

    code:
    1:
    sudo mv sources.list.txt /etc/apt/sources.list

    in das richtige Verzeichnis kopiert werden kann. Alle Fremdquellen sind auskommentiert, die obersten freigeschalteten Quellen sind die offiziellen Ubuntu-Quellen.

  • Bessere Multimedia-Unterstützung erlangt man durch das einbinden der Medibuntu-Quellen (www.medibuntu.org) mittels
    code:
    1:
    sudo wget http://www.medibuntu.org/sources.list.d/hardy.list -O /etc/apt/sources.list.d/medibuntu.list && sudo apt-get update && sudo apt-get install medibuntu-keyring && sudo apt-get update

    Die Medibuntu-Pakete unterliegen meiner Meinung nach nicht den Einschränkungen die ich im letzten Punkt genannt habe, da sie “Quasi-Offiziell” sind, will sagen: Es gibt Länder in denen es untersagt ist einige Programme oder codecs in einer Distribution anzubeiten (hierzu gehört u.a. die berüchtigte lib die sich mit DVD’s und dem bekannten Kopierschutzmechanismus, der wie die Common Style Sheets heißt befasst – das bloße Erwähnen dieses Namens in einem Forum ist in Deutschland schon untersagt!

    Ihr findet die Pakete in Synaptic, wenn Ihr dort von Sektionen auf Ursprung umschaltet.

  • Wer wie ich gerne mal ältere DOS-Spiele auf dem Eee (ideal, weil 320x200er Auflösung) spielt braucht das Programm DosBox, das mittels
    code:
    1:
    sudo apt-get install dosbox

    installiert wird.

    Anbei noch meine Konfigurationsdatei und die deutsche Sprachunterstützung, welche Ihr mittels

    code:
    1:
    mkdir ~/DOS && mv dosbox.conf.txt dosbox.conf && mv deutsch.lng.txt deutsch.lng && mv dosbox.conf ~ && mv deutsch.lng ~

    installiert. Das hier erstellte Verzeichnis /home/EUERNAME/DOS wird von DosBox nunmehr als C: genutzt.

So, das wärs fürs Erste, wenn Euch noch mehr einfällt, immer her damit ;-)

Einen Lesetipp habe ich noch für Euch, wenn Ihr Euch ernsthaft mit der Konsole beschäftigen wollt, so findet Ihr unter http://www.scribd.com/doc/10056/Linux-Befehle eine erste Übersicht der gängigsten Linux-Befehle…

Anhänge
(speichern mit Rechtsklick-Ziel speichern unter…)

deutsch.lng
dosbox.conf
sources.list

Tchibo Internet-Stick unter Debian-basierten Linux-Distributionen installieren

Dez 7, 2008 Posted Under: Hardware, Tutorials Read More

Achtung: Wird nicht mehr gepflegt, neue Version im Wiki.

Interessanterweise ist das installieren des Tchibo-Internetsticks unter Debian-basierten Distributionen ziemlich einfach!

  1. Das Programm UMTSmon_0.8_o2.deb herunterladen, mittels Doppelklick oder in der Konsole mittels sudo dpkg -i UMTSmon_0.8_o2.deb installieren.
  2. Den Menüeintrag dahingehend verändern, dass das Programm mit Root-Rechten gestartet werden kann.Bei Ubuntu geht man dazu auf das Menu System | Einstellungen | Hauptmenü, dort sucht man sich den Punkt UMTS Monitor für o2 unter Anwendungen | Internet, klickt diesen mit der rechten Maustaste an und wählt Eigenschaften aus.Nun ändert man den Befehl umtsmonscript in gksu umtsmonscript und klickt auf Schließen.
  3. Unter Anwendungen | Internet UMTS Monitor für o2 kann man das Programm jetzt nach Eingabe seines Root-Passwortes starten.
  4. Nun muss nur noch die PIN eingegeben werden und fertig ist die Installation.

Wichtiger Hinweis:
Anscheinend funktioniert jeglicher UMTS-Stick unter Ubuntu nur an einem der rechten USB-Ports vernünftig, fragt mich bitte nicht wieso – das war mit meinem T-Mobile Stick am 701 so und ist mit dem Tchibo-Stick am 901 genauso…

Mit der oben verlinkten Software sind auch schon alle Daten für o2 eingestellt – sollte man einen anderen Provider nutzen wollen, muss man dessen Daten manuell im Punkt Profile eingeben.

Diese Daten findet man u.a. auf TelTarif.De – meiner Meinung nach für Deutschland die beste Übersicht.

Auch sollte dann der UMTS Monitor nicht mit dem Befehl gksu umtsmonscript sondern mittels gksu umtsmon gestartet werden.

Danksagungen:
An das Forum von UbuntuUsers.De für die grundlegenden Informationen sowie die Seite von TelTarif.De für die Zugangsdaten.

Kleiner Nachtrag:
Ab UBuntu 8.10 Intrepid Ibex funktioniert der Stick out-of-the-box und wird über den Netzwerkmanager eingerichtet – O2 wählen und dann muss lediglich die APN “webmobil1″ manuell eingegeben werden

Fundstück des Tages : Pizzaofen zum spielen

Dez 4, 2008 Posted Under: Allgemein Read More

Ich wusste es ja schon immer, Pizza machen ist ein Spiel!