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Prepaid Handytarife werden meist über Mobilfunkdiscounter angeboten. Sämtliche von klassischen Handyverträgen bekannten Tarifmodelle sind heute auch in der Prepaid Variante verfügbar, d.h. sowohl Datentarife als auch Sprachtarife werden als Flatrate und mit nutzungsabhängiger Abrechnung angeboten. In allen Prepaid Tarifen müssen in Anspruch genommene Leistungen im Voraus bezahlt werden.
Technische Unterschiede
Insbesondere bei Datentarifen sollte beachtet werden, welche Leistungen genau geboten werden. Nahezu alle Tarife werden unter der Bezeichnung „UMTS“ (siehe auch den Bildmobil Speed-Stick) angeboten, wohinter sich jedoch unterschiedliche Techniken verbergen. Abhängig vom Netzbetreiber steht selbst die UMTS Grundversion bisweilen nicht flächendeckend zur Verfügung, während andere Betreiber sogar die deutlich schnellere Variante HSDPA flächendeckend anbieten. Erheblich geringer fallen die Unterschiede aus, wenn nur telefoniert werden soll. Handygespräche sind in allen Netzen flächendeckend möglich.
Alle Kosten berücksichtigen!
Prepaid Tarife bieten nahezu immer die Möglichkeit einer monatlichen Kündigung. Da es dem Kunden ohnehin frei steht, keine weiteren Einzahlungen auf das Prepaid Konto vorzunehmen, ergäben andere Regelungen aus Anbietersicht wenig Sinn. Oft versuchen Anbieter Kunden von einem schnellen Providerwechsel abzuhalten, indem relativ hohe einmalig Kosten für das Handy und auch für die Freischaltung der SIM Karte verlangt werden. Insbesondere bei Simlock Handys wird ein schneller Wechsel damit unattraktiv, da sich die Anfangsinvestitionen erst längerfristig amortisieren. Es sollten daher sämtliche Kosten in den Preisvergleich einbezogen werden. Weitere wichtige Vergleichskriterien sind ein bisweilen verlangter Mindestumsatz sowie –im Fall von Flatrates- die tatsächlich durch die Flatrate pauschal abgegoltenen Gebühren. Bisweilen sind das nur Gespräche im eigenen Netz des jeweiligen Anbieters, in anderen Fällen sind Gespräche ins Festnetz eingeschlossen oder sogar Gespräche in alle deutschen Netze. Ebenfalls beachtet werden sollten die Kosten pro SMS, da diese in nahezu keiner Flatrate enthalten sind.
Nachdem ich gerade auf Twitter erwähnte, dass ich seit heute komplett von Firefox auf den Google-Browser Chromium (sudo apt-get install chromium-browser aus dem PPA) umgestellt habe, und mit diesem SEHR zufrieden bin (Performance – sowohl real als auch gefühlt – wesentich besser als Firefox 3.5.7pre) wurden Stimmen a la “Chrome speichert meine privaten Daten ja sauschnell und erstellt gerade ein komplexes Persönlichkeitsprofi” laut.
Um jetzt nicht jedem einzelnen jedes einzelne Argument vorzukauen will ich hier nur mal folgendes erwähnen:
Ja, ich nutze Chromium und Ja, ich weiß dass Google meine Daten zu Werbezwecken benutzt.
So what? Glaubt Ihr ernsthaft irgendwas auf dieser Welt ist GRATIS?
Was ist mit den ganzen Firmen, die unser Geld nehmen und TROTZDEM unsere Daten an Werbeheinis verhökern?
Google macht wenigstens keinen Hehl daraus – jeder der Google und dessen Dienste nutzt WEISS worauf er sich da eingelassen hat!
Und warum zum Geier sollte ich nicht einen sehr guten und schnellen Browser benutzen? Die allmächtige Datenkrake hat doch eh meine Daten:
Klar, das ist eine Menge, und in dunklen Momenten werfe ich mir auch schonmal vor mich einem Monopolisten (und nichts anderes ist Google) verkauft zu haben – aber seien wir doch mal ehrlich:
Was ist uns wichtiger?
Absolute “Unabhängigkeit” von Monopolisten (träumt weiter *g*) oder zuverlässige und untereinander vernetzbare Technik?
Ich beantworte diese Frage für mich persönlich jedenfalls mit der zweiten Antwort – die Zeiten in denen ich mit unzuverlässigen und untereinander nicht kompatiblen Diensten expeimentiert habe sind vorbei! Ich will eine einfache, elegante und funktionierende Lösung – und die bietet mir Google an.
Dass dafür meine Daten gesammelt und verkauft werden ist in meinen Augen ein kleiner Preis, insbesondere da dies so oder so geschieht – ob ich das nun will oder nicht!
ICH weiß wenigstens das ich meine Daten quasi zum Verkauf freigebe – und Ihr?
Wie war das z.B. noch mit K&M Elektronik?
ICH lebe in der Cloud und kenne die Gefahren – und es braucht kein Google um fast alles über mich zu erfahren:
Ich blogge hier, hier und hier, betreibe virtuellen Exibitionismus (*g*) via Twitter, Facebook, Flickr etc. und lebe in einem Land in dem die “Mächtigen” die Einführung einer Zensurinfrastruktur, Zwangswindowisierung (Stichwort: Pflichtvirenscanner) und ähnlichem Unsinn für “supertoll, volle Kanne!” halten.
Und da soll ich mir wegen einem Browser graue Haare wachsen lassen ???
Leute, wacht auf: Im Leben gibt es nichts umsonst – noch nicht mal den Tod!
Mir ist es jedenfalls lieber meine “achso intimen Daten” einem ehrlichen (im Sinne von: Die sagen wenigstens das die zu Werbezwecken verramscht werden) Unternehmen wie Google zu überlassen, dass mir im Gegenzug gute Dienstleistungen für “mit ohne Geld” anbietet als einem Unternehmen, dass mir für das selbe Verhalten noch Kohle abknöpft oder gar irgendwelchen selbsternannten “Heilsbringern des Netzes” bei denen man erst recht nicht weiß was da Sache ist.
Übrigens:
Was ist mit den anderen “Monopolisten”?
Microsoft?
Apple? (ok, nicht gerade ein Monopolist im klassischen Sinn, aber Monopolähnliche Stellung)
Telekom?
T-Mobile, Vodafone, E-Plus, o2?
Deutsche Post?
Der Staat?
Na? Alles mehr oder weniger starke Monopolisten – denen wir jedoch alle (oder sagen wir 99% von uns) Geld zahlen, und die unsere Daten genauso verramschen wie Google…
Ich hatte hier ja schonmal über meine ersten Versuche mit LXDE berichtet.
Mittlerweile habe ich meine gesamten Ubuntu-Rechner auf diese geniale Oberfläche umgestellt, und mir dabei fast “einen Wolf” gegooglet.
Um anderen Umsteigewilligen die Suche zu ersparen (und Gerüchten zufolge kann auch nicht jeder englisch *g*) habe ich die gängigsten Probleme mal aufgeführt.
Zur erstellen eines Autostartobjektes muss man im Ordner ~/.config/autostart mit dem Texteditor der eigenen Wahl eine Datei mit der Endung .desktop anlegen.
Diese ist wie folgt aufgebaut:
Name=Name des Programms
Comment=beschreibung
Exec=/pfad/zum/programm
Terminal=false
Type=Application
Finger weg vom LXDE-eigenen Netzwerkmanager lxnm, das Teil ist noch absolute Beta! Bleibt beim “normalen” Gnome-Netzwerkmanager oder WICD. Ich habe mich im Beispiel für den Gnome-Netzwerkmanager entschieden.
Datei netzwerkmanager.desktop
[Desktop Entry]
Name=Netzwerkmanager
Comment=Verwaltung der Netzwerkeinstellungen
Exec=nm-applet –sm-disable
Terminal=false
Type=Application
Leider wird der Lautstärkeregler nicht automatisch geladen, Abhilfe schafft folgende Datei:
Datei lautstaerke.desktop
[Desktop Entry]
Name=Gnome Volume Control
Comment=Lautstaerkeregler
Exec=gnome-volume-control-applet
Terminal=false
Type=Application
Aus irgendeinem Grund wird jeder Rechner von LXDE gemutet (also stumm) gebootet, einfach einmal im Terminal alsactl store eingeben und folgende Datei in den Autostart:
Datei alsa.desktop
[Desktop Entry]
Name=Alsa Reset
Comment=Workaround fuer den Mute-Fehler
Exec=/sbin/alsactl restore
Terminal=false
Type=Application
Um DropBox auch ausserhalb des Gnome-Desktops zu nutzen läd man die generic linux binaries herunter und entpackt diese nach ~.
Anschließend führt man einmal ~/.dropbox-dist/dropboxd start aus, um den grafischen Einrichtungsdialog zu starten.
Den automatischen Start erledigt wieder eine .desktop Datei:
Datei dropbox.desktop
[Desktop Entry]
Name=Dropbox
GenericName=File Synchronizer
Comment=Sync your files across computers and to the web
Exec=dropbox start -i
Terminal=false
Type=Application
Icon=dropbox
Categories=Network;FileTransfer;
StartupNotify=false
Ich setze jetzt enfach mal voraus, dass jeder schon weiß, wie man die AIR-Runtime unter Ubuntu installiert und konzentriere mich nur auf den Programmstart von AIR-Applikationen unter LXDE.
Hierzu legt man für jede zu startende AIR-Applikation einen Menüeintrag (Einstellungen | Main Menu unter LXDE) an, in der man mittels sh ~/programmname.sh ein Skript startet, welches man zuvor mittels eines Texteditors nach Wahl im ~ Verzeichnis erstellt hat.
Datei tweetdeck.sh
export GNOME_DESKTOP_SESSION_ID=”ubuntu”
/opt/TweetDeck/bin/TweetDeck
Das waren bisher alle Problemchen für die ich länger suchen musste, ich hoffe ich habe Euch die Suche etwas verkürzt indem ich alle Lösungen auf einer Seite zusammengefasst habe – sollte ich weitere Lösungen für evtl. auftauchende Probleme finden, werde ich diesen Post entsprechend aktualisieren.
Wie schon angedroht kommen nach und nach (wenn ich die “Probleme” finde und auch eine Lösung gefunden habe) hier einige Erweiterungen.
Hierzu verwende ich das normale Applet aus dem gnome-power-manager, welchen ich mit der folgenden Datei in ~/.config/autostart lade.
Datei gnome-power-manager.desktop
[Desktop Entry]
Name=EnergieverwaltungComment=GNOME EnergieverwaltungExec=gnome-power-managerTerminal=falseType=Application[Desktop Entry]
Name=Energieverwaltung
Comment=GNOME Energieverwaltung
Exec=gnome-power-manager
Terminal=false
Type=Application
Da ich gerne das gleiche Thunderbird-Profil auf allen Rechnern verwenden wollte habe ich mich mal ein wenig schlau gemacht und bin zu der Entscheidung gelangt, dies mittels DropBox zu erledigen.
Im Prinzip ist das ganze relativ einfach, erforderte jedoch eine gewisse Grundrecherche via Google und Co., so dass ich hier mal die 5 nötigen Schritte aufgeführt habe:
Das war es auch schon – wenn man einmal weiß wie es geht recht einfach, oder?
Es kann sein, dass die Schritte 3 und 4 in einem Durchgang erledigt werden können, dies führte bei mir jedoch zu Fehlern, so dass ich es lieber in Einzelschritten erledigt habe.