Pino – ein neuer Twitter-Client für (Ubuntu)Linux
Vor kurzem geisterte eine Meldung durchs Twitterland, dass es einen neuen nativen Twitterclient für Linux gäbe, der auf den Namen Pino hört.
Jetzt muss ich dazu sagen, dass ich für den stationären Einsatz mit TweetDeck mehr als nur zufrieden bin, aber für unterwegs auf dem Netbook ist es mir dann doch etwas zu “dick”.
Also habe ich mich aufgemacht und versucht diesen unter Jolicloud (basiert auf Ubuntu 9.04) ans laufen zu bekommen, erfolglos.
Die übliche Recherche via Google brachte auch schnell das Resultat: Pino funktioniert erst ab Ubuntu 9.10!
Na gut, man installiert also “mal eben” Ubuntu 9.10 NBR aufs Netbook, vollführt den üblichen Updatewahn nach einer frischen Installation, fügt das Repo für Pino hinzu und…
Nix ist!
Eine unerfüllbare Abhängigkeit wg. einer nichtinstallierbaren libgee2 – GRUNZ!
Nochmal die Suchmaschine angeschmissen und schnell die Lösung gefunden.
Der Einfachheit halber erspare ich mir hier mal den “langen” Weg und poste nur die 5 benötigten Schritte, wer wissen will wieso und weshalb das so ist, kann sich gerne die Orginallösung durchlesen:
- sudo add-apt-repository ppa:vala-team/ppa
- sudo aptitude update
- sudo aptitude install libgee2
- sudo aptitude remove libgee1
- sudo aptitude install pino
Alles in allem zwar “etwas” umständlich zu installieren, das wissen die Entwickler aber auch, steht doch auf Ihrer Seite direkt im Header nach den Pluspunkten dick und fett: Hat eine Menge Abhängigkeiten
- Pino im Einsatz
- Die Einstellungsmöglichkeiten
Dafür ist Pino aber klein, unter GPL veröffentlicht, leistungsstark und selbst auf einem EeePC 701 4G mit 1 GB RAM im Stromsparmodus (aka 633 MHz) noch sauflink unterwegs.
Das einzige was mir jetzt noch fehlt ist die Integration eines URL-Shorteners sowie von TwitPic, dann bin ich rundum zufrieden!



lat. Vulpes vulpes geekensis
männlicher Angehöriger einer sonnen-lichtscheuen, pinguinliebenden Spezies







[...] etwas zusätzliche Software installiert, leider funktioniert mein liebster Linux-Twitterclient Pino nicht unter KDE oder zumindest nicht unter der Netbook Edition – oder, und das will ich nicht [...]